Die Klassenfahrt nach Paris 

Vor dem Abitur und dem Ende der Schule fahren alle Klassen des Q2-Jahrgangs noch einmal auf Klassenreise. Das Geschichtsprofil (Q2c) und das Sprachprofil (Q2b) fuhren daher am Ende des Sommers 2025 nach Frankreich, um dort die Stadt Paris besser kennenzulernen.

Beginnen sollte die Reise direkt mit einem etwas längeren Aufenthalt am Frankfurter Hauptbahnhof (fünf Stunden), da die Deutsche Bahn mal wieder ihre Probleme hatte. Doch in Paris angekommen, stiegen wir in die nächste Metro, kamen bei unserem Hostel an und konnten letztlich am späten Abend unsere Zimmer beziehen.

Nach nur wenig Schlaf und dem Frühstück ging es für uns weiter zum Schloss Versailles und anschließend das erste Mal in die Stadt, in der wir sofort die kleinen Bäckereien sahen und den Duft frischer Backwaren bemerkten. Ob lokale französische Gastronomie, der Eiffelturm, die Champs Elysée oder die Stadt an sich, es gab für jeden etwas zu tun. Als am Abend die Sonne unterging und die ersten Wolken sich auftürmten, begannen der Eiffelturm und die Stadt zu leuchten und zu funkeln. Wir standen auf dem Arc de Triomphe und betrachteten dieses beeindruckende Schauspiel.

Als die Sonne dann am nächsten Morgen über den Regenwolken wieder aufging, starteten auch wir langsam in unseren Tag, nachdem wir endlich ein wenig mehr Schlaf bekommen hatten. Wir spazierten durch das friedliche Viertel Marais, besuchten ältere Kirchen und Kapellen und kamen am Mahnmal der Bastille vorbei. Dort, wo wir standen, nahm einst symbolisch die französische Revolution ihren Anfang, an jenem Ort, an dem heute Theater und Geschäfte stehen und Menschen Alltäglichem nachgehen. Bis wir uns am Abend im Louvre trafen, um die unzähligen Gänge und die Fülle an Kunstwerken zu erkunden, hatten wir erneut die Zeit, eigenständig die Stadt zu erkunden.

Viele Stunden später, am nächsten Morgen, am letzten Tag, bevor es wieder zurück nach Hamburg ging, besuchten wir gemeinsam das Musée de l´armée, in welchem Vieles zu Kriegen und Konflikten ausgestellt war, und das Grab Napoleons. Danach ging es dann wieder in kleineren Gruppen selbstständig durch Paris, wobei die einen den Eiffelturm oder Notre-Dame erneut oder zum ersten Mal besuchten und die anderen durch die alten oder neuen Viertel Paris streiften, bis die Dämmerung und Nacht einkehrten.

“Der TGV (französischer Zug) ist viel schneller und besser als die Deutsche Bahn”, sagte uns Frau Weitkämper immer wieder. Doch als wir dann auf dem Rückweg nach Hamburg mehrfach stehenblieben und dann aufgrund eines Defekts irgendwo im Nirgendwo aus dem Zug geworfen wurden, glaubten wir kein Wort mehr. Letztlich kam aber jeder nach dieser aufregenden und interessanten Fahrt verspätet zuhause an.