
In der letzten Unterrichtswoche wurde es in der Klasse 5b kreativ und spannend. In Kleingruppen traten die Schülerinnen und Schüler gegeneinander an und hatten eine knifflige Aufgabe zu lösen: Aus 20 Spaghetti und 1m Kreppband sollte möglichst schnell ein stabiler Turm entstehen. Die Herausforderung war jedoch erst geschafft, wenn ein Gummibärenhase sicher auf der Turmspitze Platz gefunden hatte.
Dabei war für reichlich Spannung gesorgt. Von lautem Siegerjubel über begeistertes Anfeuern bis hin zu Krokodilstränen, als ein Turm in letzter Sekunde zusammenbrach, war alles dabei. Die Aufgabe verlangte nicht nur Geschick, sondern vor allem Teamarbeit und kreative Lösungsansätze.
Im Anschluss wurde gemeinsam ein spannendes Phänomen diskutiert: Warum bauen Kindergartenkinder bei dieser Aufgabe häufig die höchsten Türme, während Studierende im Durchschnitt eher niedrigere Konstruktionen schaffen? Schnell wurde deutlich, dass Fantasie, Experimentierfreude und der Mut, Ideen einfach auszuprobieren, entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Eine Erkenntnis, die weit über den Spaghetti-Turmbau hinausgeht.
