Wie kann Architektur mit der Natur in Dialog treten – sie einbeziehen, schützen oder neu denken?

Mit dieser Frage haben wir uns im Kunstunterricht der Q1 intensiv beschäftigt. Im Rahmen des Themas „Architektur und Natur“ entwickelten wir eigene Entwürfe, Konzepte und gestalterische Arbeiten, die das Verhältnis zwischen gebautem Raum und natür-licher Umwelt untersuchen. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Architektur nicht als Gegensatz zur Natur verstanden werden muss, sondern mit ihr zusammenwirken, wachsen und koexistieren kann.
Zu Beginn des Projekts analysierten wir verschiedene Naturmaterialien und natürliche Strukturen. Durch genaue Beobachtungen und Skizzen untersuchten wir deren Formen, Oberflächen, Funktionen und Konstruktionsprinzipien. Die gewonnenen Erkenntnisse dienten als Grundlage für die Entwicklung eigener Architekturentwürfe. Unsere Gebäude greifen dabei charakteristische Eigenschaften der untersuchten Materialien auf, sei es in ihrer Form, ihrer Funktion oder ihrer konstruktiven Gestaltung.
Die entstandenen Arbeiten zeigen unterschiedliche Antworten auf die Frage nach dem Zusammenspiel von Architektur und Natur. Sie verdeutlichen, dass Architektur die Natur nicht verdrängen muss, sondern von ihr lernen kann. Natürliche Vorbilder bieten Inspiration für nachhaltige, innovative und harmonische Bauweisen, die den Menschen und seine Umwelt miteinander verbinden.
Die hier präsentierten Werke sind das Ergebnis eines intensiven Prozesses aus Recherche, Analyse, Skizze und gestalterischer Auseinandersetzung und bilden zugleich den Abschluss unseres Kunstunterrichts in der Q1.

Arbeiten von:
Jolie Edelmann, Marc Gorski, Nele Harbeck, Jakob Lauenroth, Lara Listing, Milica Mirilovic, Silva Mousally, Valentina Nikulina, Maedeh Rahimi, Lena Ripakewitz, Lilly Sawinski, Larissa Schaaf, Luis Schyktanz, Lelia Steinberg, Kjell Stridde, Linus Tippner, Laurenz Unterbäumer, Maja Wannecke

Leitung: Anni Wolff